Medien

Positionspapier zur psychotherapeutischen Behandlung der Folgen sexuellen Missbrauchs

Im Rahmen meiner Recherchen war ich des Öfteren erstaunt, wenn Fachgesellschaften und Vereine auf YouTube-Kanäle verweisen, um vermeintliche Fakten zu rituellem Missbrauch zu liefern oder False Memories zu widerlegen. Eine der bekannteren DIS-Fluencerinnen hat in ihrem Blog auf ein Positionspapier verwiesen, welches bereits im letzten Jahr veröffentlicht wurde und nun in der Verbandszeitschrift der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung, Psychotherapie Aktuell 01/2024, erneut erschienen ist. Dass sich eine der großen Fachgesellschaften gegen “Rituelle Gewalt” positionierte, kommentierte die Frau mit den Worten

Stellungnahme des Traumazentrum Kassel

Bereits am 23. Juni 2023 veröffentlichte das Traumazentrum Kassel eine Stellungnahme zur „medialen Darstellung der False-Memory Anschuldigungen“, wie sie es selbst bezeichnen. Anders als einen fachlichen und rhetorischen Fehlschlag, kann man diese Positionierung in meinen Augen jedoch nicht bezeichnen. Der Artikel erweckt vielmehr den Eindruck, dass man die Berichterstattung des letzten Jahres als eine Kampagne des Vereins False Memory Deutschland e.V. betrachtet, ohne sich fachlich und inhaltlich genügend mit dem Thema selbst auseinandergesetzt zu haben.

Die schmutzigen Tricks der Netzwerke

Dieser Beitrag stellt eine Übersicht zukünftiger Themen dar, die in unregelmäßigen Abständen erscheinen werden. Eine Beschäftigung mit Randthemen ist aus meiner Sicht notwendig, da in diesen Bereichen oftmals ähnliche Muster festgestellt werden können. Wer sich gegen die These “Ritueller Gewalt” stellt, oder anderweitig mit Vertretern in Kontakt kommt, sieht sich schnell diversen Vorwürfen ausgesetzt. Die Methoden der Netzwerke sind nicht immer legaler Natur. Teilweise wurde das unlautere Vorgehen inzwischen nachgewiesen und ist anhand juristischer Beschlüsse nachvollziehbar.